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Erstes Top 10 Resultat

Nachdem ich quasi direkt von meinem 6 wöchigen Virusinfekt in die Saison gestartet war und es bis vor Weihnachten wider erwarten nicht einmal so schlecht lief, war ich froh zwei Wochen Rennpause zu haben um seit 2 Monaten wieder einen Trainingsblock mit viel und intensivem Training zu absolvieren.  Bevor ich am 20. Oktober krank wurde, hatte ich mich sehr gut gefühlt, was auf die beste Saisonvorbereitung die ich je hatte zurückzuführen war. Den Trainingsblock über Weihnachten und Neujahr wollte ich dazu nutzen um wieder an dieses gute Gefühl anzuknüpfen und richtig in Schwung zu kommen. Das ist mir gelungen, das Training verlief gut und ich konnte das machen was ich mir vorgenommen hatte. Auch mein Gefühl wurde praktisch von Tag zu Tag besser.

Vom 6. bis 8. Januar fanden dann die ersten Wettkämpfe nach der kurzen Rennpause statt. Dazu reiste ich nach Planica (SLO) um beim Continental Cup teilzunehmen. Die Beteiligung war sehr gut, es nutzten viele etablierte Weltcup Läufer die Gelegenheit Rennen zu laufen, sodass ich sicherlich eine gute Standortbestimmung mit nach Hause nahm.

Die ersten beiden Wettkämpfe am Freitag und Samstag, ein Skating Sprint und ein 10km Skating Wettkampf verliefen leider nicht nach Wunsch. Beim Sprint liess sich dies noch damit erklären, dass ich in der ersten Abfahrt in der Kurve auf einer Eisplatte ausgerutscht war und das ganze Tempo verloren ging. Beim 10km Skating  Rennen wollte ich es unbedingt sehr gut machen, was schlussendlich vielleicht das Problem war. Denn ich fand nie in den Rhythmus und verkrampfte mit zunehmender Renndistanz.

Diese zwei Rennen hinterliessen mich mit gewissen Zweifeln ob ich meine Form, welche ich wieder auf dem aufsteigenden Ast sah, falsch eingeschätzt hatte. Zum Glück fanden an diesem Wochenende 3 Wettkämpfe statt, sodass mir noch eine Chance beim 15km Klassisch Rennen am Sonntag erwartete. Endlich ging an diesem Tag fast alles auf, ich habe schnell meinen Rhythmus gefunden, konnte mich auf die Technik fokussieren und stetig etwas zulegen. So resultierte schlussendlich der sehr gute 7. Rang in einem sehr gut besetztem Teilnehmerfeld. Für mich war es sehr wichtig ein positives Gefühl mit nach Hause zu nehmen, was durch das super Resultat vom Sonntag auch der Fall war. Die Formkurve ist steigend und ich freue mich auf die kommenden Wettkämpfe.

 

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